Ratten und Mäuse meiden Häuser, wenn man täglich eine einfache 60-Sekunden-Aufgabe erledigt

Der Winter steht vor der Tür und viele verbringen die meiste Zeit gemütlich zu Hause. Während wir es uns drinnen bequem machen, suchen ungebetene Gäste wie Ratten und Mäuse ebenfalls nach einem warmen Plätzchen in unseren Häusern. Diese kleinen Eindringlinge können sich schnell zu einem großen Problem auswachsen, wenn keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Warum das im Winter oft zum Problem wird
Ratten und Mäuse suchen in den kälteren Monaten gezielt nach Unterschlupf und Wärme, was sie in die Nähe von Menschen bringt. Ein kurzer Blick aus dem Augenwinkel, ein flüchtiges Huschen oder das Finden von Nagetierspuren sind oft die ersten Hinweise auf einen drohenden Befall. Bleibt das unentdeckt, kann sich das Problem innerhalb weniger Wochen zu einer ausgewachsenen Plage entwickeln. Hausbesitzer sind daher oft besorgt und suchen nach sicheren, wirkungsvollen Lösungen.
Warum manche Hausbesitzer vorsichtig sind — und was empfohlen wird
Viele Hauseigentümer vermeiden aus Sicherheitsgründen den Einsatz von Gift gegen Nagetiere. Es gibt zwar zahlreiche natürliche Abschreckmethoden, ihre Wirksamkeit ist aber nicht immer zuverlässig. Experten der British Pest Control Association (BPCA) empfehlen deshalb, das Haus vorzubereiten und potenzielle Eintrittsstellen systematisch zu verschließen. Eine tägliche Kontrolle auf Spalten und Risse kann helfen, das Risiko eines Befalls zu minimieren.
Die empfohlene tägliche Maßnahme
Die Fachleute der BPCA heben die Bedeutung einer täglichen Überprüfung von möglichen Eintrittsstellen hervor. Dazu gehört, nach Rissen zu suchen und diese mit Drahtwolle, die in schnell härtenden Zement eingebettet wird, abzudichten. Drahtwolle (auch Stahlwolle genannt) bildet eine physische Barriere, die Ratten und Mäuse nicht durchbeißen können. Sie sollte in beschädigte Bereiche gestopft werden, um diese sicher zu verschließen. Wichtig ist dabei, sich zuerst auf niedrig gelegene Spalten zu konzentrieren, wie die Experten sagen: „Sie sollten sich zuerst auf niedrig gelegene Spalten konzentrieren, da dies die wahrscheinlichsten Bereiche sind, durch die Mäuse eindringen. Sie können dann höhere Lüftungsöffnungen oder Spalten in Betracht ziehen.“
Wo Mäuse und Ratten häufig hineinkommen (und was oft übersehen wird)
Offensichtliche Stellen sind beschädigte Bereiche an Türen oder Fenstern, die man prüfen sollte. Oft übersehen werden aber Bereiche wie unabgedichtete Stellen in Sockelleisten, Spalten zwischen Boden und Wandanschlüssen, Bereiche um Kamine oder Feuerstellen, innere Ecken von Schränken sowie Lücken zwischen Rohren unter Spülen oder Waschmaschinen. Eine tägliche Inspektion dieser Stellen dauert nur 60 Sekunden und kann langfristig helfen, einen Befall zu verhindern.
Materialien für eine dauerhafte Abdichtung
Nachdem die Drahtwolle eingebracht wurde, sollte zusätzlich Dichtstoff wie Zement, Dichtmasse oder expandierender Schaum verwendet werden, um die Bereiche so luftdicht wie möglich zu verschließen. Diese Kombination hält Mäuse und Ratten dauerhaft fern und schützt das Zuhause vor unerwünschten Eindringlingen.
Abschließend gilt: Vorbeugung zahlt sich aus. Durch das tägliche Erledigen einer kleinen Aufgabe lässt sich die Gefahr eines Befalls drastisch reduzieren. Ein bisschen Aufmerksamkeit und Vorbereitung kann einen großen Unterschied machen und das Zuhause vor Nagetieren schützen. Experten raten: „Mäuse benötigen nur eine Lücke von 6 mm, um einzudringen. Suchen Sie nach möglichen Eintrittsstellen und verschließen Sie diese.“ So können Sie beruhigt den Winter genießen, ohne sich um unerwünschten Besuch Sorgen machen zu müssen.