Mit diesem einfachen Trick nach dem Spülgang werden deine Geschirrteile deutlich trockener

Wenn der Geschirrspüler nach einem langen Waschgang endlich stoppte, erwarten viele Nutzer sauberes und trockenes Geschirr. Oft bleibt die Enttäuschung aber: nasses Geschirr. Nutzer weltweit kennen dieses alltägliche Ärgernis. Aber warum kommt das Geschirr so häufig noch feucht heraus, und was kann man dagegen tun?
Warum kommt das Geschirr oft noch nass raus?
Der Hauptgrund liegt im Aufbau der Geräte: „Geschirrspüler“ heißt vor allem, dass sie reinigen, nicht unbedingt trocknen. Deshalb kommen Teller, Schüsseln, Tassen und Co. häufig noch feucht aus dem Gerät.
Glücklicherweise gibt es einige einfache Tricks, mit denen das Geschirr trockener wird. Ein Beispiel ist, die Tür direkt nach Programmende zu öffnen, damit der restliche Dampf entweichen kann, statt sich auf dem Geschirr abzusetzen.
Tür aufmachen, damit’s schneller trocknet
Ein einfacher, aber wirkungsvoller Tipp: Tür nach dem Ende des Waschprogramms öffnen. So kann der restliche Dampf entweichen und das Geschirr trocknet schneller. Manche modernen Modelle öffnen die Tür sogar automatisch nach Programmende, genau aus diesem Grund.
Ein weiterer praktischer Kniff ist, den unteren Korb leicht herauszuziehen, um die Luftzirkulation im Innenraum zu verbessern. Das fördert nicht nur die Trocknung, sondern verhindert auch Schimmelbildung und muffige Gerüche, wenn die Tür zwischen den Einsätzen offen bleibt.
Klarspüler: wie sie beim Trocknen helfen
Neben dem normalen Spülmittel kann Klarspüler (Spülglanzmittel) das Trocknungsergebnis deutlich verbessern. Klarspüler reduzieren Wasserflecken und lassen besonders Glaswaren glänzen. Sie wirken, indem sie die Oberflächenspannung des Wassers senken, sodass das Wasser in dünnen Schichten abläuft, statt Tropfen zu bilden. Bei Kunststoffgegenständen sind Klarspüler allerdings nur begrenzt wirksam, weil diese in der Regel schwerer zu trocknen sind.
Richtig beladen, damit nichts nass bleibt
Eine weitere Ursache für nasses Geschirr ist oft das Beladen selbst. Wenn Teile zu dicht stehen oder sich berühren, bleiben an den Kontaktstellen Wassertropfen zurück. Daher sollte zwischen jedem Teil genug Abstand gelassen werden. So vermeiden Teller, Schüsseln und Tassen Berührungspunkte, an denen Wasser haften bleibt.
Beim Ausräumen: so verhinderst du Tropfen
Beim Ausräumen empfiehlt es sich, mit dem unteren Korb zu beginnen. So vermeidest du, dass Wasser von oben auf das darunter stehende Geschirr tropft — das passiert besonders bei Tassen mit konkavem Boden oft.
Ein nützliches Hilfsmittel ist ein Geschirrtuch: Leg es über die Tassen im oberen Korb, um die Restfeuchte aufzusaugen. Wichtig: Das Handtuch nicht über die Tür hängen und dann schließen, denn das kann den Türverschluss beschädigen.
Pflege und Nutzung: so holst du mehr aus dem Gerät raus
Damit der Geschirrspüler besser trocknet und länger hält, helfen ein paar einfache Dinge: Tür nach jedem Zyklus offen lassen, richtigen Einsatz von Klarspüler und durchdachte Beladung.
Diese Tipps reduzieren nicht nur die Frustration mit nassem Geschirr, sie verbessern auch die langfristige Sauberkeit und Effizienz des Geräts. Probier die Hinweise doch gleich heute mal aus — oft reicht eine kleine Änderung im Alltag, damit das Ergebnis deutlich besser wird.