Ein neues Küchengerät steht kurz davor, die Mikrowelle endgültig abzulösen – laut Experten deutlich effizienter

Die Welt der Küchengeräte steht vor einer möglichen Revolution. Kompakte, smarte Kocher stellen die gängige Mikrowelle in Frage und versprechen nicht nur schnelleres, sondern auch geschmackvolleres Kochen durch technologische Innovation. Diese neuen Geräte könnten bald den Alltag vieler Haushalte auf den Kopf stellen, weil sie präzisere Temperaturkontrolle und bessere Textur beim Aufwärmen und Kochen bieten.
So wird anders gekocht
Kompakte, smarte Kocher, manchmal liebevoll als Geräte des „instant“ Kochens bezeichnet, arbeiten mit einer Kombination aus hochintensiver Wärme und Luftstrom (Konvektion), manchmal ergänzt durch Infrarot- oder induktionsähnliche Technologien. Im Gegensatz zur Mikrowelle, die hauptsächlich durch die Anregung von Wassermolekülen kocht, arbeiten diese neuen Geräte mit einer Mischung aus Leitung (Conduction), Konvektion und gelegentlich Infrarotwärme. Das sorgt für bessere Krustenbildung bei gleichzeitig saftigem Inneren — etwas, das herkömmlichen Mikrowellen oft fehlt.
Optisch ähneln sie einem etwas tieferen Toasterofen, haben eine Fronttür und ein digitales Display. Die Bedienung ist einfach: über ein Menü wählt man Lebensmitteltyp und Rezept. Eingebaute Sensoren messen die Oberflächentemperatur „mehrmals pro Sekunde“ und passen die Leistung automatisch an, um Übergarungen zu vermeiden.
Was technisch drinsteckt und wie’s im Alltag hilft
Die Fähigkeit, Oberflächen schneller und gleichmäßiger zu erwärmen, lässt smarte Kocher besser mit Lasagne, Pizza und geröstetem Gemüse umgehen. Während eine typische Mikrowelle oft matschige und ungleichmäßige Ergebnisse liefert, versprechen die neuen Geräte bei einer Tiefkühlpizza in 10–12 Minuten ein gebräuntes und knuspriges Finish. Beim Aufwärmen von Resten sind knusprige Ränder in 3–5 Minuten möglich. Die präzise Temperaturkontrolle ermöglicht außerdem eine effizientere Energienutzung und eine praktischere Küchennutzung, gerade in Haushalten mit einer oder zwei Personen.
Viele Nutzer schätzen die vielseitigen Funktionen wie Aufwärmen, Knusprigmachen, Backen, Grillen und Dämpfen, wodurch die Geräte als Ersatz für die Mikrowelle attraktiv werden. Die Energieeinsparungen werden besonders bei kleinen Portionen spürbar, was sich sowohl auf der Stromrechnung als auch aus Umweltsicht bemerkbar macht.
Welche soziale Rolle das bekommen könnte
Die Integration smarter Technologien in den Alltag hat auch soziale Folgen. In Haushalten mit unterschiedlichen Essenszeiten erleichtern die Geräte das Aufwärmen und liefern Ergebnisse, die dichter an frisch gekochtem Essen sind. Eltern berichten, dass Teenager, die sich früher über aufgewärmtes Essen beschwerten, dank der besseren Ergebnisse nun selbst Mahlzeiten zubereiten möchten. Auch die Snackkultur könnte sich verändern — statt kalter Reste gibt es häufiger vorbereitete, heiße Snacks.
Der Markt für Mikrowellen verkauft sich in westlichen Märkten stabil, aber die Nachfrage nach Airfryern und Multikochern wächst rasant. Ein ambitioniertes Gerät, das als „Countertop-Hub“ dient, könnte diesen Trend weiter verstärken, indem es mehrere Geräte in einem vereint. Die Einführung von KI und internen Kameras zur Erkennung und Optimierung des Kochvorgangs sind Vorboten dieser Transformation.
In einer technologisch immer fortschrittlicheren Welt kann diese neue Generation smarten Kochens die Küche stark verändern. Ihre Vorzüge — von Energieeinsparungen bis zu verbesserten Kochergebnissen — deuten darauf hin, dass sie die traditionelle Mikrowelle möglicherweise bald überflüssig machen könnten. Für diejenigen, die an den meisten Abenden für eine oder zwei Personen kochen und Wert auf Geschmack und Effizienz legen, kann das ein Schritt in die richtige Richtung sein. Die Frage bleibt, wie sich die Technologie weiterentwickelt und welche Rolle Datennutzung und Privatsphäre dabei spielen.