Diese 5 Bettgewohnheiten rauben dir ab 60 Gesundheit, Schlaf und Lebensfreude – vermeide sie unbedingt

Mit den Jahren wächst die Sehnsucht nach einfachen Dingen: eine Tasse Tee, eine weiche Decke, ein Film leise im Hintergrund – das sind nicht nur Accessoires zur Entspannung, sondern echte Zeichen von Geborgenheit. Gerade nach 60 Jahren wird das Bett oft zur stillen Zuflucht: zum Schlafen, Lesen oder Nachdenken. Doch was sich gemütlich anfühlt, kann auch Probleme bringen. Gewohnheiten, die den Komfort im Bett steigern, können die Schlafqualität, die Verdauung und die Sicherheit merklich verschlechtern. Wer diese Gewohnheiten erkennt und anpasst, kann aber wieder zu mehr nächtlicher Ruhe und tagsüber zu mehr Energie finden.
Welche Rolle das Bett im Alter spielt
Der Schlaf verändert sich mit dem Alter. Der Tiefschlaf, der für die körperliche Erholung wichtig ist, nimmt ab, und ältere Menschen wachen durchschnittlich 3 bis 4 Mal pro Nacht auf. Beschwerden werden außerdem stärker wahrgenommen. Ein früherer Rückzugsort kann durch Fernsehen, Handy oder Essen im Bett schnell zu einem Reizraum werden, der die Erholung erschwert. Dazu kommt ein erhöhtes Sturzrisiko: Jährlich stürzen Millionen von Menschen über 65, was nicht nur körperliche, sondern auch psychische Folgen haben kann.
Gängige Bettgewohnheiten und ihre Folgen
Was das genau bedeutet
Im Liegen zu essen oder fernzusehen wirkt bequem, hat aber handfeste körperliche Folgen. Ein Teller auf dem Schoß und ein Film dazu — im Liegen fehlt die Hilfe der Schwerkraft, deshalb rutschen Speisen langsamer in den Magen und Reflux wird begünstigt. Ärztliche Empfehlungen lauten deshalb, 2–3 Stunden nach dem Essen mit dem Hinlegen zu warten.
Untersuchungen zeigen, dass hell leuchtende Bildschirme abends die Melatonin-Ausschüttung hemmen, das Einschlafen verzögern und dazu führen können, dass man morgens müder aufwacht, ähnlich wie eine unpassende Wasseraufnahme abends.
Tipps für sicheren, erholsamen Schlaf
Experten raten dazu, das Bett hauptsächlich als Ort für Schlaf, Ruhe und Intimität zu nutzen, wobei die Häufigkeit des Bettwäschewechsels ebenfalls eine Rolle spielt. Medien und Getränke sollten wenn möglich an einen Tisch oder aufs Sofa verlagert werden. Gedimmtes Licht und ein Buch aus Papier statt eines Bildschirms können die Schlafqualität positiv beeinflussen, ähnlich wie eine abendliche Dusche. Eine Bildschirmpause von mindestens einer Stunde vor dem Schlafengehen hilft ebenfalls, besser zur Ruhe zu kommen.
Wer sich dieser Gewohnheiten bewusst wird und sie anpasst, kann das Bett wieder zu dem machen, wofür es gedacht ist — unsere persönliche Schutzzone. Ein vernünftiger Umgang mit Bettgewohnheiten sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für einen wachen, stabilen Start in den Tag.